Businessman standing in phone booth
Veröffentlicht von Oliver Polenz in News am 1. August, 2017 um 15:27 Uhr

Öffentliche Telefonzellen: Bezahlung mit Kreditkarte möglich

Telefonzellen muten im Straßenbild im Zeitalter der Smartphones nostalgisch an, aber sie haben ihre Berechtigung. Sie sind bei Notfällen, und wenn das mobile Telefon nicht nutzbar ist, der Retter in der Not. Kleingeld muss nicht parat sein, denn sie funktionieren auch mit Kreditkarte.

In Deutschland existieren noch etwa 22.000 Telefonzellen und Telefonsäulen von der Telekom. Hinzu kommen noch öffentliche Telefone von anderen Betreibern, die zumeist in Fußgängerunterführungen oder in Bahnhöfen montiert sind. Sofern die Batterie des Smartphones leer ist oder das Handy gar vergessen worden ist, ermöglichen sie ein Telefonieren.

Um die öffentlichen Fernsprecher der Telekom zu nutzen, muss nicht mühsam nach Münzen im Geldbeutel gekramt werden. Neben der Geldkarte ist eine Bezahlung mit Kreditkarte möglich. Sie wird dafür einfach in den Schlitz gesteckt und schon wird die Karte überprüft. Ist sie funktionsfähig, kann telefoniert werden.

Kosten für das Telefonieren am Fernsprecher mit Kreditkarte

Beachtenswert ist jedoch, dass bei Bezahlung mit Kreditkarte eine automatische Verbindungsgebühr von einem Euro anfällt. Dazu kommen zusätzlich die Kosten für die Tarifeinheiten. Diese betragen bei der Telekom – unabhängig von der Zahlungsart – pauschal zehn Cent. Dies bedeutet aber nicht, dass zum gleichen Preis in jeden Teil der Welt telefoniert werden kann.

Zwar ist der Preis der Tarifeinheit immer gleich, aber die Länge der Tarifeinheit unterscheidet sich je nach Zielort des Telefonats. Bei einem Anruf ins Festnetz kommen beispielsweise 50 Cent zusammen. Wer die Kreditkartenabbuchungen durch ein Telefongespräch über den Fernsprecher kontrollieren möchte, ruft vorher die kostenfreie Hotline 0800-3306667 der Telekom an. Dort erfährt der Nutzer, welche Kosten auf ihn zukommen.


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