Kreditkarten für Indien

Welche Kreditkarte ist die beste für Indien?
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Kreditkarten Empfehlung:
Barclaycard New Visa Kreditkarte

  • Dauerhaft beitragsfrei
  • € 0,- Bargeldabhebungsgebühr
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Kreditkarte für eine Indien Reise

Der indische Subkontinent ist für Touristen eines der spannendsten Reiseziele überhaupt. In dem dicht besiedelten Land prallt zwischen Mumbai, Kalkutta und Delhi extreme Armut in weiten Teilen der Bevölkerung mit dem großen Reichtum einiger weniger immer wieder aufeinander. Daneben bietet Indien zahlreiche Sehenswürdigkeiten und von der Sprache sowie der Kultur unterschiedlich geprägte Regionen. Unerlässlich bei jedem Aufenthalt in Indien ist das Mitführen einer Kreditkarte.

Wie in vielen armen Ländern ist die Kreditkarte in Indien lediglich in den Großstädten und dort auch nur in gehobenen Einrichtungen als Zahlungsmittel akzeptiert. Mit einer VISA oder einer Master Card werden Sie keine Probleme haben. Achten Sie beim Abschluß einer Kreditkarte auf die Gebührenordnung des Anbieters.

Beim Auslandseinsatz, d.h. bei der Bezahlung von Rechnungen mit Kreditkarte, wird üblicherweise eine anteilsmäßige Gebühr von 1 bis 1,75 Prozent des Zahlungsumsatzes vom Kreditkartenanbieter berechnet. Bei der Eurowings Gold ist der Auslandseinsatz hingegen gebührenfrei. Weitere Gebühren durch die abbuchenden Einrichtungen sind möglich.

Kreditkarten vergleichen: Das sind die besten Kreditkarten für Indien

Ihre VISA oder Master Card kann während der Indienreise generell Gold wert sein: Weil in dem Land eine große Bargeldkultur herrscht, benötigen Sie regelmäßig Nachschub von der Landeswährung Rupien – sofern Sie nicht bei der Einreise große Mengen Bargeld in einer Fremdwährung einführen möchten.

Bargeldversorgung im Ausland: Zahlen Sie noch Gebühren für die Bargeldabhebung?
Mit den an ein Girokonto gebundenen Karten vieler Direktbanken wie DKB, comdirect oder ING-DiBa sind an indischen Geldautomaten Bargeldabhebungen gebührenfrei möglich. Diese gebührenfreie Bargeldversorgung ist auch bei der bereits angesprochenen Goldkarte von Eurowings der Fall.

Kreditkarten Vergleich für Indien 2016

Vergleich Platz 1 Platz 2 Platz 3
Kreditkarten Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Prepaid
Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Kreditkarte
Empfehlung
    100%
    95%
    92%
Empfehlung für Urlauber, Familien und Gelegenheitsnutzer Vielreisende, Familien und Geschäftsleute Schüler, Studenten und Auszubildende
Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Prepaid
Jahresgebühr 0,-€ 49,99€ (ab 2. Jahr) 0,-€
Bargeldabhebung in Deutschland Gebührenfrei 4% (mind. 5,95€) Gebührenfrei
Guthabenzins kein Guthabenzins 0,5% p.a. 1,05% p.a.
Bargeldabhebung im EU-Ausland Gebührenfrei Gebührenfrei Gebührenfrei
Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Prepaid
Mietwagen-versicherung Nicht möglich Kostenlos Nicht möglich
Reiserücktritt-versicherung Optional Kostenlos Nicht möglich
Auslandskranken-versicherung Optional Kostenlos Nicht möglich
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Und mit diesen Kreditkarten für den Urlaub ist das Abheben am Automaten nicht nur in Europa oder Asien kostenlos, sondern weltweit. Ein Kreditkartenvergleich vor einer Auslandsreise lohnt sich unter diesem Gesichtspunkt definitiv. Denn wer möchte schon Geld für Abhebungen ausgeben, wenn das gar nicht nötig ist? Geld verlieren Sie in jedem Fall, wenn Sie mit einer EC-Karte an den Automaten gehen. Hier wird eine Gebühr erhoben, deren Höhe von jeder Bank individuell festgelegt wird.

Mangelhafte Versorgung mit Geldautomaten außerhalb der Metropolen

Das Auswärtige Amt empfiehlt in Indien besonders die Geldinstitute Andhra-Bank und die Bank of Baroda. Auch die State Bank of India wird als eine verlässliche und kommissionsfreie Adresse gelobt.

Wer seine eingeführten Devisen vor Ort in Rupien wechseln möchte, sollte dies in den großen Hotels tun. Diese arbeiten in diesen Dingen schneller als Banken. Wichtig beim Umtausch: Angerissene Scheine sollten Sie nicht akzeptieren. Geschäfte oder Bars in Indien tun dies nämlich oftmals auch nicht.

In den ländlichen Regionen Indiens, besonders im vergleichsweise dünn besiedelten und wirtschaftlich rückständigen Nordindien sowie in der Grenzregion zu Bangladesch ist eine Versorgung mit Geldautomaten nicht gewährleistet. Zur Sicherheit sollte man neben der Kreditkarte immer ein paar Reiseschecks im Gepäck haben. Diese sind bei Verlust leicht zu ersetzen und können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden, wobei Wechselstuben längere Öffnungszeiten und nicht selten bessere Wechselkurse bieten.

Bargeld darf bis zu einer Höhe von 10.000 US-Dollar (ca. 7.000 Euro) undeklariert eingeführt werden. Allerdings birgt die Einfuhr von einer großen Menge Bargeld gewisse Risiken (siehe “Schützen Sie sich im Indien-Urlaub vor Kriminalität” im kommenden Absatz). Rupien können nicht eingeführt werden, in diese können Sie Ihre Dollar oder Euro aber nach der Einreise umtauschen. Eine Rupie entspricht etwa 1 Cent.

Schützen Sie sich im Indien-Urlaub vor Kriminalität

Als eines der ärmsten Länder der Welt weist Indien eine hohe Kriminalitätsrate und ein hohes Risiko für Terroranschläge auf. Um Ihre Sicherheit als Tourist nicht über die Maßen zu gefährden, sollten Sie Menschenansammlungen wie große Märkte oder öffentliche Veranstaltungen meiden. Auch Regierungsgebäude oder Sehenswürdigkeiten gelten als potenzielle Ziele von Terroristen.

Daneben spielen gerade an berühmten Wahrzeichen wie dem Taj Mahal Betrug und Diebstahl eine Rolle. Lassen Sie sich nicht in Verhandlungen verstricken oder zum Kauf bestimmter Waren nötigen. Nicht selten sind hier Betrüger am Werk, die minderwertige Produkte oder Dienstleistungen weit über Wert verkaufen möchten.

Weiterhin sollten Sie nie mehr Bargeld bei sich tragen als nötig. Wer große Bargeldreserven ins Land einführt, sollte diese im Safe seines Hotels aufbewahren. Weiterhin sollten weibliche Touristen nie ohne Begleitung durch die Gegend ziehen: In den letzten Jahren werden vermehrt sexuelle Übergriffe gegenüber Ausländerinnen angezeigt.
 

    Zusammenfassung zu den Zahlungsmitteln in Indien:
  • Als Zahlungsmittel genießt die Kreditkarte in Indien keine sonderlich große Akzeptanz. Nur in den nobleren Gegenden der Metropolen ist das Bezahlen mit VISA oder Master Card problemlos möglich. Wer bar mit Rupien bezahlt, hat keine Probleme.

  • Die beste und sicherste Möglichkeit, den Urlaub finanziell zu bestreiten, liegt im regelmäßigen Abheben von Bargeld per Kreditkarte. Allerdings sind Geldautomaten außerhalb der Großstädte eine Seltenheit. Wer durch das Land reist, sollte dies beachten. Alternativen stellen die Mitnahme von Reiseschecks sowie die Einfuhr eines mittelgroßen Bargeld-Betrags dar.
  • Größere Mengen Bargelds sollten zusammen mit wichtigen Dokumenten in einem Safe deponiert werden. Aufgrund einer nicht zu unterschätzenden Kriminalitätsrate sollte man nur eine überschaubare Menge Bares bei sich tragen. Vorsicht ist vor Betrügern geboten. Im Falle eines Raubes sollte man keinen Widerstand leisten.

Generelle Reisetipps für den Indien-Reisen

Indien ist ein Land zwischen Hinduismus und Buddhismus, zwischen großem Reichtum und gigantischer Armut. Gerade der hygienische Standard hinkt meilenweit hinter dem der Industrienationen hinterher. Diese große Schere macht das Land aber für den Tourismus so interessant. Hier unser kleiner Reiseführer mit den wichtigsten Informationen.

  • Beste Reisezeit für einen Urlaub in Indien

    Aufgrund der Nähe zum Äquator ist es in Südindien ganzjährig tropisch warm. Der Himalaya-nahe Norden ist größeren Temperaturschwankungen unterworfen. Hier befinden sich auch die Krisenregionen des Landes.

    Ein wichtiges Thema ist die Monsunzeit: Diese beginnt im Juni mit heftigem Regen im Süden und wandert schrittweise Richtung Norden. Wer es gern trocken und warm hat, sollte zwischen Oktober und März nach Indien reisen. Aufgrund der Zeitverschiebung ist Indien der Mitteleuropäischen Zeit um viereinhalb Stunden voraus, zur Mitteleuropäischen Sommerzeit sind es dreieinhalb Stunden.

  • Anreise und Flüge

    Viele Fluglinien bieten Direktflüge aus ganz Europa nach Mumbai und Neu-Delhi an. Die Flugzeit beträgt zwischen 7 und 8 Stunden. In der Hochsaison im Winter kostet ein Ticket zwischen 500 und 700 Euro. Gegebenenfalls können Gabelflüge günstiger sein, allerdings verlängert sich hier die Reisezeit aufgrund von Zwischenstopps. Wer in dem riesigen Land ein entferntes Ziel anpeilt sollte sich nach Flügen und speziellen Reiseangeboten für das Inland umsehen.

    Wichtig: Vor der Ausreise aus Indien müssen Sie Ihr Flugticket spätestens 72 Stunden vor dem Take-Off bestätigen (reconfirmation).

  • Visum für Indien

    Zur Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der mindestens ein halbes Jahr gültig sein muss. Daneben benötigen Sie ein Touristenvisum. Dieses gilt sechs Monate und kann bei der indischen Botschaft oder bei den Konsulaten in Frankfurt, Hamburg oder München beantragt werden.

  • Zoll und Einfuhrgebühren

    Bei der Einreise sind alle persönlichen Gegenstände zollfrei. Auch Tabak, Parfum oder Alkohol sowie Waren im Wert von bis zu 250 können einfach eingeführt werden. Bei der Ausfuhr sind die Regeln strenger: Gegenstände, die älter als 100 Jahre sind, müssen im Land bleiben. Nach Deutschland ausgeführt werden dürfen Waren im Wert von maximal 175 Euro sowie ein Pfund Kaffee, 50 Milliliter Parfüm, 200 Zigaretten und 1 Liter hochprozentiger Alkohol.

  • Reisen innerhalb Indiens

    Wer bei der Reise durch Indien etwas vom Land sehen möchte, sollte den Zug nehmen. Es gibt neben Tickets für die 1., 2. und 3. Klasse auch immer mehr Ticketschalter für Touristen und für Frauen. Bei Reisen mit dem Fernzug ist neben dem Ticketkauf eine Reservierung obligatorisch. Das Reisen durch das weitläufige indische Zugnetz ist günstig. Alle anderen Verkehrsmittel haben deutlich mehr Macken. Abenteuerlich ist insbesondere das Reisen mit dem Bus auf den schlechten Straßen des Landes. Laute Musik gehört zu Busreisen in Indien dazu.

    Kurios ist auch das Prozedere beim Ordern eines Mietwagens: Diesen gibt es meist mit Fahrer, weil der indische Straßenverkehr als überaus speziell gilt. In Großstädten kostet das Paket aus Mietwagen und Fahrer pro Tag rund 50 Euro, auf dem Land rund ein Drittel davon. Man sollte sicherstellen, dass der Fahrer Englisch spricht.

    Auch Taxifahren kann durchaus abenteuerliche Züge annehmen, weil die Preise in Ermangelung eines Taxameters zwischen Fahrer und Fahrgast ausgehandelt werden.

  • Sprache und Verständigung

    Die Sprache ist ein großes Thema in Indien. Die Regierung hat im Jahr 2001 ermittelt, dass es in dem riesigen Land 122 Sprachen geben soll. Eine Nationalsprache existiert nicht. Am ehesten etabliert ist das Hindi. In Touristenregionen ist Englisch durchaus verbreitet, sowohl beim Personal in Hotels und Bars als auch unter den Taxifahrern.

  • Öffentliches Leben

    Zwischen 8 und 10 Uhr nimmt das Leben in Indien Fahrt auf. Allerdings geht alles etwas gemächlicher zu: Aufgrund der Mittagshitze ist eine Mittagsruhe zwischen von drei bis fünf Stunden im Korridor zwischen 12 und 17 Uhr normal. Das Leben auf den Straßen wird erst ab dem Nachmittag richtig rege.

  • Trinkgeld

    Gerade im Gastronomie- oder Taxibusiness sind die Menschen auf Trinkgelder angewiesen. 50 Cent (je nach aktuellem Wechselkurs 50 bis 70 Rupien) liegen im üblichen Bereich für ein Trinkgeld.

  • Hygiene, Impfungen und Krankenversorgung

    Eine Indien-Reise stellt einige Herausforderungen an den Organismus eines Mitteleuropäers. Scharfes Essen und schlechte Hygienestandards führen oft zu Beschwerden. Das Auswärtige Amt rät dringend zu Impfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus, Cholera, Japanenzephalitis, Polio, Tetanus und Malaria.

    Essen und Trinken sollte man nur in sauberen Restaurants. Trinken Sie nur Mineralwasser aus verschlossenen Flaschen und benutzen Sie dieses auch zum Zähneputzen. Aufgrund der großen Hitze ist permanentes Trinken angesagt. Salzreiche Kost hilft gegen den Mineralverlust. Erst nach rund zehn Tagen ist die Akklimatisierung abgeschlossen.

    Dennoch sollten Sie Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand sowie Medikamente gegen Schmerzen und Magen-Darm-Beschwerden mitführen. Schützen Sie Ihre Haut durch Kopfbedeckungen vor der Sonne. Daneben sollten Sie eine Auslandskrankenversicherung abschließen, zumal Privatkliniken besser ausgestattet sind als öffentliche Krankenhäuser.


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