Kreditkarten für Brasilien

Welche Kreditkarte ist die beste für Brasilien?
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Kreditkarten Empfehlung:
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  • Dauerhaft beitragsfrei
  • € 0,- Bargeldabhebungsgebühr
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Kreditkarten für Brasilien Urlaub (Reise)

Brasilien ist nicht nur wegen der Fußball-WM 2014 und den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro ein begehrtes Reiseziel. Der flächenmäßig größte Staat Südamerikas zieht mit der Copacabana, dem Zuckerhut, dem weltberühmten Karneval in Rio, dem riesigen Regenwald und seinen vielen spektakulären Wasserfällen seit Jahrzehnten schon Touristen aus aller Welt in Scharen an. Neben einer Badehose und einem Fotoapparat gehört bei Ihrer Brasilien-Reise auf jeden Fall auch eine Kreditkarte in den Koffer.

Ähnlich wie im Nachbarland Argentinien herrscht in Brasilien eine Mentalität des Bezahlens mit Bargeld. Allerdings ist in dem Staat, der mit seinen fast 200 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Südamerikas ist, die Kreditkarte im öffentlichen vergleichsweise gut etabliert.

Beim bargeldlosen Bezahlen mit einer VISA oder MasterCard müssen sich Touristen allerdings darauf einstellen, dass ihre Bank eine Gebühr für den Fremdwährungseinsatz einzieht. Diese Auslandseinsatzgebühr liegt im Regelfall zwischen 1 und 1,75 Prozent. Eine Kreditkarte, bei der diese Auslandseinsatzgebühr nicht anfällt, ist die Eurowings Gold.

In Hotels, Restaurants oder manchen Geschäften wird zudem noch eine Sondergebühr für die Kreditkartenzahlung fällig. Dadurch wird das Bezahlen mit einer Kreditkarte recht kostspielig. EC-Karten werden in Brasilien im Übrigen überhaupt nicht als Zahlungsmittel akzeptiert.

Die besten Kreditkarten für Brasilien

Am meisten Geld spart man in Brasilien, wenn man mit seiner Kreditkarte an einem Bankautomaten Bargeld abhebt. Entsprechende Automaten findet man in den Metropolen sowie in vielen mittelgroßen Städten des Landes. Wer fernab der Küsten reist und ins Landesinnere in Richtung der Hauptstadt Brasilia vorstößt, wird auf dem Weg dorthin nur noch selten einen Geldautomaten zu Gesicht bekommen.

Normalerweise kosten Auslandsabhebungen Gebühren, doch mit bestimmten Kreditkarten einiger Anbieter, die teilweise an ein deutsches Girokonto gebunden sind, kann in Brasilien auch gebührenfrei Geld abgehoben werden.

Kreditkarten Vergleich für Brasilien 2017

Vergleich Platz 1 Platz 2 Platz 3
Kreditkarten Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Prepaid
Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Kreditkarte
Empfehlung
    100%
    95%
    92%
Empfehlung für Urlauber, Familien und Gelegenheitsnutzer Vielreisende, Familien und Geschäftsleute Schüler, Studenten und Auszubildende
Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Prepaid
Jahresgebühr 0,-€ 49,99€ (ab 2. Jahr) 0,-€
Bargeldabhebung in Deutschland Gebührenfrei 4% (mind. 5,95€) Gebührenfrei
Guthabenzins kein Guthabenzins 0,5% p.a. 1,05% p.a.
Bargeldabhebung im EU-Ausland Gebührenfrei Gebührenfrei Gebührenfrei
Barclaycard New Visa Eurowings Gold DKB Visa Prepaid
Mietwagen-versicherung Nicht möglich Kostenlos Nicht möglich
Reiserücktritt-versicherung Optional Kostenlos Nicht möglich
Auslandskranken-versicherung Optional Kostenlos Nicht möglich
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Empfehlungen: Welche Kreditkarten bieten gebührenfreie Bargeldabhebungen?
Gute Adressen für solche gebührenfreien Kreditkarten sind z.B. zahlreiche Direktbanken und die oben im Kreditkartenvergleich gelisteten Anbieter. Interessante Direktbanken sind die DKB oder comdirect.
    Zusatzleistungen bei Girokonten von Direktbanken:
  • Kostenloses Abheben von Bargeld im Ausland über VISA
  • Keine Kontoführungsgebühr
  • Eine kleine Guthabenverzinsung
  • comdirect bietet zudem ein Startguthaben in Höhe von 50 Euro
  • Das Angebot der DKB kann auch mit festem Wohnsitz im Ausland genutzt werden

An welchen Bankautomaten kann ich in Brasilien mit VISA & Co. Geld abheben?

Kreditkarten funktionieren laut den Empfehlungen des Auswärtigen Amtes am besten bei Automaten der HSBC Bank, der Citibank, der Banco do Brasil und der Banco 24 Horas. Bei anderen Geldinstituten kann es zu Problemen beim Abheben kommen. Entweder wird nur ein kleiner Betrag der brasilianischen Landeswährung Real ausgegeben oder überhaupt kein Geld ausgespuckt.

Achten Sie auf folgende Zeichen: Generell wird dazu geraten, nach Geldautomaten Ausschau zu halten, die mit dem Maestro- oder mit dem Cirrus-Zeichen gekennzeichnet sind.

Mit Real, Dollar oder Euro bar bezahlen?

Damit es während des Aufenthalts in Brasilien nicht zu finanziellen Engpässen kommt, sollte man vorsorgen: Neben dem nicht ganz billigen und nicht überall akzeptierten Bezahlen mit einer Kreditkarte sollten Sie zur Sicherheit ein paar Reiseschecks dabei haben. Weil diese allerdings nur in ausgewählten Banken und Wechselstuben Anerkennung finden, ist eine Einreise mit gewissen Reserven an Devisen ein probates Mittel.

Der Euro ist in Brasilien nicht so gern gesehen wie der US-Dollar, der den Brasilianern als Zahlungsmittel aufgrund seiner “Härte” mindestens genauso lieb ist wie der heimische Real. Anders als der Peso im Nachbarland Argentinien ist der Real allerdings so stark, dass sich kein Parallelmarkt (“Blue Dollar”) entwickelt hat, auf dem man als Barzahler in US-Dollar massive Vergünstigungen erhält. Einen Geldwechsel in Dollar oder Real können Sie in einer Wechselstube direkt nach der Einreise vornehmen.

Faktor Kriminalität: Nicht zu viel Bargeld mitführen

Das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de) warnt Brasilien-Touristen vor der hohen Kriminalität im Land. Überfälle und Gewaltverbrechen seien “leider nirgends völlig auszuschließen”, heißt es auf der Internetseite des Ministeriums. Die Großstädte Rio de Janeiro, Sao Paulo, Belem, Recife und Salvador weisen dabei die höchste Kriminalitätsrate im Land für Diebstahl, Gewaltverbrechen und Entführungen auf.

Wie gefährlich sind Favelas? Sollte man sie besichtigen?

Es wird massiv davor gewarnt, sich als Tourist in die Elendsviertel (Favelas) zu begeben, weil diese teilweise von kriminellen Organisationen kontrolliert werden. Auch wenig belebte Straßen und Strände gelten als gefährliche Gebiete. Weiterhin ist in der Nacht besondere Vorsicht geboten. Das Außenministerium rät davon ab, im Falle eines Überfalls Widerstand zu leisten, weil viele Täter bewaffnet sind.

Die Empfehlung für Brasilien-Reisende lautet daher, nicht allzu viel Bargeld dabei zu haben. Größere Ressourcen sollten ebenso wie Ausweispapiere im Hotelsafe verstaut werden. Kopien der Dokumente reichen für den Fall einer Kontrolle vollkommen aus. Daneben sollte man Schmuck, teure Handtaschen, Smartphones oder Laptops – wenn überhaupt – nur sehr unauffällig mit sich führen.

Unsere Empfehlung: Besser Kreditkarte als Bargeld dabei haben
Der Verlust einer Kreditkarte ist weniger schmerzhaft als mehrere hundert Euro Bargeld, da die Haftung einer Kreditkarte bei Kreditkartenverlust oder Kreditkartenmißbrauch begrenzt ist. Aus diesem einfachen Grund sollten Sie Kreditkarten für den Urlaub immer vorziehen, anstatt viel Bargeld mitzuführen.
    So stoßen Sie beim Bezahlen auf keine Probleme:
  • Die Kreditkarte ist in Brasilien auf dem Vormarsch, allerdings wird sie bei weitem noch nicht flächendeckend anerkannt. Wer mit dem einheimischen Real oder dem Dollar in bar bezahlt, hat keine Probleme.
  • Die günstigste Alternative besteht im Abheben von Bargeld mit einer Kreditkarte. Besitzer von Girokonten bei vielen deutschen Direktbanken (z.B. DKB oder comdirect) bekommen eine integrierte VISA-Card, mit der sie kostenfrei im Ausland an Bankautomaten Bargeld abheben können. Das Auswärtige Amt berichtet, dass das Abheben bei immer mehr Banken limitiert ist oder überhaupt nicht mehr funktioniert.
  • Das Mitführen von Bargeld bei der Einreise (Euro am besten vor Ort in Real oder Dollar umtauschen) ist ein Weg, seine Liquidität vor Ort sicherzustellen. Allerdings ist die Kriminalitätsrate gerade in den Großstädten des Landes hoch. Deswegen sollte man nur eine überschaubare Menge an Bargeld und möglichst wenige Wertgegenstände mit sich führen. Das restliche Geld sowie wichtige Dokument sollten in seinem Safe gelagert werden.

Generelle Reisetipps für den Brasilien-Trip

Dass in Südamerika im Vergleich zu Europa eine andere Kultur herrscht, ist bekannt. Deswegen wollen wir zum Abschluss noch auf ein paar generelle Dinge hinweisen, die Brasilien-Reisende beachten sollten:

  • Beste Reisezeit

    Brasilien liegt auf der Südhalbkugel, weswegen es dort zwischen Oktober und März am wärmsten ist. Seinen Höhepunkt erreicht der brasilianische Sommer zwischen Dezember und Februar.

    Im brasilianischen Winter, der seinen Höhepunkt zwischen Juni und August findet, regnet es häufig und viel. Besonders im Süden des Landes kann es zudem durchaus kühl werden. Im äquatornahen Norden ist es dagegen auch im Winter oft schwül und heiß.

    Aufgrund der Größe des Landes gibt es vier Zeitzonen. Zur Mitteleuropäischen Sommerzeit liegen die Metropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo ebenso wie die Hauptstadt Brasilia fünf Stunden zurück.

  • Anreise und Flüge

    Von Frankfurt am Main und München aus bietet die Lufthansa Direktflüge nach Sao Paulo und Rio de Janeiro an. Außerdem fliegt Condor zweimal pro Woche von Frankfurt direkt nach Salvador. Je nach Saison ist mit 600 bis 1000 Euro für ein Economy-Ticket zu rechnen.

    Die Flugzeit liegt zwischen 10 und 12 Stunden. Gabelflüge mit einem Zwischenstopp können sich als günstige Alternative erweisen. Ab Zürich (Swiss), Amsterdam (KLM), London (British Airways), Madrid (Iberia) oder Paris (Air France) kommen Sie ebenfalls nach Brasilien.

  • Visum und Einreise

    Deutsche, Österreicher oder Schweizer benötigen einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise mindestens noch sechs Monate gültig sein muss. Nach Ausfüllen eines Einreiseformulars erhält man ein 90 Tage gültiges Touristenvisum. Wichtig: Das Einreiseformular ebenso wie das Visum aufbewahren und bei der Ausreise wieder abgeben.

  • Zoll und Einfuhrbestimmungen

    Bei der Einreise dürfen 10.000 Real an Bargeld ohne Meldung beim Zoll eingeführt werden. Umgerechnet sind das rund 3.000 Euro.

  • Reisen via Mietwagen und Bus in Brasilien

    Mit einen internationalen Führerschein und einer Kreditkarte dürfen Sie in Brasilien einen Wagen mieten und fahren. Die täglichen Kosten belaufen sich auf rund 45 bis 55 Euro.

    Eine Vollkaskoversicherung für Mietwagen ist in Brasilien nicht üblich, was für Sie aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse und des flotten Fahrstils vieler Brasilianer teuer werden kann. Diesen Versicherungsschutz können Sie entweder mit einer Buchung über ein Online-Portal abschließen oder als Inklusivleistung bei einer Kreditkarte erhalten. Eine solche Karte ist z.B. die Eurowings Gold, die eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung einschließt.

    Günstiger ist das Reisen mit dem Bus. Die großen Städte verfügen zudem über ein ordentliches Straßenbahnnetz. Das Zugnetz ist dagegen schlecht ausgebaut. Wer große Strecken in dem riesigen Land zurücklegen möchte, sollte Inlandsflüge nutzen.

  • Sprache und Verständigung

    Die Amtssprache in Brasilien ist Portugiesisch. Mit dem verwandten Spanisch kann man sich ebenfalls gut verständigen. Englisch wird allenfalls in den Ballungsräumen von vorwiegend jungen Menschen gesprochen und verstanden. Generell sollte man zumindest die wichtigsten Begrifflichkeiten auf Portugiesisch beherrschen, wenn man nach Brasilien reist.

  • Trinkgeld und Restaurants

    In vielen Restaurants und Kneipen wird automatisch ein zehnprozentiges Trinkgeld berechnet (“taxa de servico”). Diese ist eine Empfehlung an den Kunden, die allerdings in der Regel bezahlt wird – nicht zuletzt, weil die Kellern in Brasilien fast nur vom Trinkgeld leben. Gleiches gilt auch für Kofferträger im Hotel.

  • Krankenversorgung

    Behandlungen bei Ärzten oder im Krankenhaus müssen Sie zunächst einmal selbst bezahlen. Für diesen Fall sollten Sie immer eine Kreditkarte dabeihaben. Die wichtigsten Medikamente bekommt man rezeptfrei in der Apotheke.

Negative Schufa? Falls Sie einen negativen Schufa Eintrag haben und dennoch eine Kreditkarte im Urlaub nutzen möchten, dann sollten Sie sich unseren Artikel “Kreditkarten ohne Schufa” und die Prepaid-Kreditkarten genauer ansehen.


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